Ummi Jalilova
Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur Grata International, Aserbaidschan
Das Hauptziel der Arbeitsgruppe ist es, die zentralen Herausforderungen der Bau- und Infrastrukturbranche zu adressieren, darunter Themen wie Nachhaltigkeit, Humankapital, Sicherheitsmaßnahmen und gesetzliche Rahmenbedingungen. Darüber hinaus soll die Arbeitsgruppe den Austausch von Wissen und Erfahrungen fördern, Informationsveranstaltungen zu Schlüsselthemen durchführen und den Dialog mit den zuständigen Regierungsstellen stärken.
Die AHK Aserbaidschan organisierte einen erfolgreichen Unternehmensbesuch bei ihrem Mitgliedsunternehmen NORM OJSC, bei dem Vertreter verschiedener Branchen zusammenkamen, um nachhaltige und CO₂-arme Ansätze in der Zementproduktion kennenzulernen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Azerbaijan Urban Campaign (AUC2026) statt, die in Zusammenarbeit mit UN-Habitat (United Nations Human Settlements Programme) und dem Staatlichen Komitee für Stadtplanung und Architektur der Republik Aserbaidschan umgesetzt wird. Ziel der Initiative ist es, eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern und den Wissensaustausch über umweltverträgliche Praktiken in unterschiedlichen Industriezweigen zu stärken.
Während des Besuchs präsentierte Herr Elmar Mammadov die Nachhaltigkeitsstrategie von NORM OJSC, innovative Technologien sowie moderne Produktionsprozesse, die dazu beitragen, Umweltauswirkungen zu reduzieren und die Ressourceneffizienz zu steigern. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden im Rahmen einer Werksbesichtigung direkte Einblicke in die Produktionsanlagen des Unternehmens und dessen Engagement für nachhaltige Fertigungsprozesse.
Der Unternehmensbesuch bot eine wertvolle Plattform für Diskussionen, Networking und den Austausch von Ideen über die Rolle der Industrie bei der Unterstützung der nachhaltigen Entwicklungsziele Aserbaidschans.
Vom 30. April bis 1. Mai nahmen Branchenführer, Partner und weitere Stakeholder an der Strategische Wiederaufbaumission Karabach teil – einer zweitägigen Delegationsreise, die die laufenden Wiederaufbauarbeiten, die wirtschaftliche Wiederbelebung sowie die zukünftige Entwicklung der Region Karabach in den Mittelpunkt stellte.
Die Reise wurde im Rahmen der Azerbaijan Urban Campaign (AUC2026) organisiert, die vom Staatlichen Komitee für Stadtplanung und Architektur der Republik Aserbaidschan in Partnerschaft mit UN-Habitat im Vorfeld des World Urban Forum 13 (WUF13) durchgeführt wird.
Die Mission führte die Teilnehmenden zu zentralen Standorten in Zangilan, Lachin, Schuscha, Chankendi und Aghdam und bot ihnen unmittelbare Einblicke in bedeutende Infrastruktur-, Kulturerbe-, Tourismus-, Landwirtschafts- und Industrieprojekte, die das nächste Kapitel der Entwicklung Karabachs prägen.
Zu den Höhepunkten gehörten Besuche der Smart Villages Aghali und Mammadbayli, die von AS Group / AS İnşaat entwickelt wurden und innovative Ansätze für eine nachhaltige und moderne Gemeindeentwicklung veranschaulichen. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Einblicke in bedeutende Restaurierungsprojekte unter der Leitung von PMD Projects, darunter die Restaurierung der Moschee von Lachin, der Moschee von Schuscha sowie des historischen Imarat-Komplexes in Aghdam.
Das Programm umfasste außerdem Besuche im Zerti Agro Park Lachin sowie im Industriepark Aghdam, die unter der Agentur für die Entwicklung von Wirtschaftszonen betrieben werden. Diese Projekte unterstreichen die wachsende Rolle Karabachs als Zentrum für landwirtschaftliche Innovation, industrielle Entwicklung und wirtschaftlichen Wiederaufbau. Infrastrukturprojekte wie der Bahnhof der ADY verdeutlichten zudem die Dimension und strategische Bedeutung der derzeit laufenden Maßnahmen zur regionalen Vernetzung und Entwicklung.
Neben Industrie- und Wiederaufbauprojekten lernten die Teilnehmenden auch den wachsenden Hotel- und Tourismussektor der Region kennen. Besuche im Lachin Resort & Spa sowie im Hilton Garden Inn Aghdam zeigten das steigende touristische Potenzial Karabachs auf.
Die Organisatoren danken Grata herzlich für die Unterstützung der Mission als Sponsor sowie allen Partnern und Teilnehmenden, deren Beiträge diese Reise informativ, produktiv und unvergesslich gemacht haben.
Die Karabakh Strategic Reconstruction Mission hat erneut verdeutlicht, dass Karabach nicht nur wiederaufgebaut wird, sondern seine Zukunft durch Innovation, Resilienz und nachhaltige Entwicklung aktiv neu gestaltet.
AHK Aserbaidschan setzte die CEO Roundtable-Reihe der Arbeitsgruppe Bauwesen und Infrastruktur mit einer Sitzung zum Thema „Von urbanem Wachstum zu integrierter Infrastrukturentwicklung“ fort.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Azerbaijan Urban Campaign (AUC2026) statt, die vom Staatlichen Komitee für Stadtplanung und Architektur der Republik Aserbaidschan gemeinsam mit UN-Habitat (United Nations Human Settlements Programme) im Vorfeld des World Urban Forum 13 (WUF13) durchgeführt wird.
Der Roundtable brachte Führungskräfte und Entscheidungsträger der Branche zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen des Sektors, Infrastrukturentwicklung sowie sich wandelnde Marktdynamiken auszutauschen.
Die Sitzung wurde mit Begrüßungsworten von Nargis Wieck, Geschäftsführerin der AHK Aserbaidschan, eröffnet. Anschließend führte Nariman Topchibashev, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe und CEO von PMD Projects LLC, in die Diskussion ein und schuf damit den Rahmen für einen fokussierten Austausch.
Im Rahmen der Agenda beteiligten sich die Teilnehmenden zudem an der Initiative zum WUF13 Legacy Paper und brachten ihre Perspektiven ein, um dessen Ausrichtung und Relevanz für die zukünftige Stadt- und Infrastrukturentwicklung mitzugestalten.
Am 19. März 2025 fand die nächste Sitzung der AHK Aserbaidschan Arbeitsgruppe Bau und Infrastruktur zum Thema „Durchgeführte und geplante Projekte im Zusammenhang mit der Umsetzung des Masterplans für die Stadt Baku“ statt.
In der Besprechung sprachen Leiter des Sektors für die Analyse von Dokumenten der territorialen Planung, Chagri Karimzade, Senior Consultant des Architektursektors in der Abteilung für Stadtplanung und Architektur des Staatskomitees für Stadtplanung und Architektur Aysel Karimli, und Senior Consultant der Abteilung für Bauwesen und Genehmigungen des Staatskomitees für Stadtplanung und Architektur Elnaz Sultanova, über wichtige Punkte in Bezug auf die Umsetzung des Masterplans für die Stadt Baku.
Zunächst wurde im Rahmen des Masterplans für die Stadt Baku von 2020 bis 2040 über vier Hauptprioritäten informiert: nachhaltige Stadtentwicklung, Stadtplanung und Umweltregeneration, Stadtidentität und kulturelles Erbe sowie neue städtische Wirtschaft.
Im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung der Stadt wurde die Unterteilung der Stadt in ein zentrales Planungsgebiet, Randzentren und regionale Zentren zur Gewährleistung eines gleichmäßigen Lebensstandards für die Bevölkerung betont, ebenso wie die Priorität des öffentlichen Verkehrs und die Entwicklung von Infrastruktursystemen entsprechend der Nachfrage.
Darüber hinaus wurden im Bereich der Stadt- und Umweltregeneration die koordinierte Entwicklung öffentlicher Bereiche, grüner und offener Räume sowie das Konzept der integrativen Nutzung von Landflächen hervorgehoben. Die Regenerationsprojekte für den Böyükşor- und den Zığ-See zur Begrünung der Uferregionen von Baku wurden als wichtige Ziele genannt. Im Bereich der Stadtplanung und der Wahrung der kulturellen Identität wurden die Planung der Architektur im städtischen Erscheinungsbild, die Bereitstellung geeigneter architektonischer Lösungen, die Schaffung moderner Industriestandorte im neuen städtischen Wirtschaftssystem, die Umwandlung der Region von Baku in das beste touristische Ziel sowie die Digitalisierung von Dienstleistungen und die Gewährleistung einer ausgewogenen regionalen Entwicklung betont.
Des Weiteren wurde die gleichmäßige Verteilung der Urbanisierung in der Stadt unter dem Ziel gewährleistet, dass die Zentrumsdienste durch die Altzentren wie Zığ-Hövsan, Mərdəkan, Sabunçu, Binəqədi, Xırdalan, Sumqayıt, Lökbatan und Ələt entsprechend ihrer Bestimmung erbrachten werden. Ein weiteres Ziel war die Umsetzung des Projekts „Hybrid Green Corridors“, bei dem ungenutzte alte Eisenbahnstrecken zu grünen Korridoren ausgebaut werden sollen. Im Bereich der nachhaltigen öffentlichen Verkehrsinfrastruktur wurde die Verbesserung des Metro- und Eisenbahnverkehrs, die Erweiterung der Fahrrad- und Fußgängernetze sowie die Integration von Verkehr und Parksystemen als Hauptprioritäten genannt. Die in dieser Richtung unternommenen Schritte zielen insgesamt darauf ab, die Effizienz des öffentlichen Verkehrsnetzes zu steigern.
Am 24. Oktober 2023 fand in der Geschäftsstelle der AHK Aserbaidschan die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur statt, an der mehr als 20 Teilnehmer teilnahmen. Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Diskussion von Vorschlägen und Empfehlungen zu normativen Dokumenten, Rechtsakten und Standards.
Zu Beginn der Sitzung begrüßte Tobias Baumann, Geschäftsführer der AHK Aserbaidschan, die Teilnehmer und stellte Herrn Nariman Topchibashev als neuen stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur vor. Anschließend übergab er das Wort an Frau Ummi Jalilova, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur und geschäftsführende Partnerin von Grata Aserbaidschan und die Leiterin des Büros in Baku. Herr Topchibashev, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur und Geschäftsführer von PMD Projects LLC, begrüßte ebenfalls die Teilnehmer und stellte die Tagesordnung der Sitzung vor und informierte kurz über die bevorstehenden Aktivitäten der Arbeitsgruppe.
Die Teilnehmer fassten die Themen zusammen und leiteten sie an die Staatliche Agentur für die Kontrolle der Sicherheit im Bauwesen und den Staatlichen Ausschuss für Stadtplanung und Architektur zur Prüfung weiter. Während der Veranstaltung gingen Vorschläge und Empfehlungen von den Mitgliedsunternehmen ein, und am Ende der Sitzung erörterten die Teilnehmer die wichtigsten Fragen und Themen im Rahmen einer Fragerunde.
Am 3. Mai 2023 fand der nächste Sitzung der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur der AHK Aserbaidschan mit der Generaldirektion für Architektur und Stadtplanung in Baku unter dem Staatlichen Komitee für Stadtplanung und Architektur statt. An dem Treffen nahmen rund 40 Unternehmensvertreter teil, und es wurde über die Reformen im Bereich der Stadtplanung und des Bauwesens im Lande im Rahmen der Stärkung des öffentlich-privaten Dialogs diskutiert.
Bei der Eröffnung der Sitzung, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur, Frau Ummi Jalilova, begrüßte die Teilnehmer, stellte die Tagesordnung der Sitzung vor und betonte die Bedeutung dieses speziellen Themas für die Stärkung des Dialogs zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor im Bereich der Stadtplanung und des Bauwesens.
Als Gastredner begrüßte der amtierende Leiter der Generaldirektion für Architektur und Stadtplanung in Baku, Riad Gasimov, die Teilnehmer der Veranstaltung mit einer Eröffnungsrede und gab kurze Informationen über die Aktivitäten der Generaldirektion.
Anschließend hielt die Vertreterin der Generaldirektion, Frau Elnaz Sultanova, einen Vortrag zum Thema "Erfahrungen mit der Stadtplanung in Baku: Reformagenda". Während der Präsentation wurden die Hauptrichtungen und Ziele des Staatlichen Komitees für Stadtplanung und Architektur und der Generaldirektion sowie Schlüsselthemen wie wichtige Reformen in den Bereichen Stadtplanung, Architektur und Bauwesen, die Erlangung von Bau- und Betriebsgenehmigungen, die Funktionalität des Portals "e-tikinti.gov.az", der Fassadenpass von Gebäuden und Anlagen und die Strategie für den Übergang zum Building Information Modeling (BIM) angesprochen.
Die Sitzung wurde mit aktiven Diskussionen fortgesetzt, und der Gastredner beantwortete die Fragen der Teilnehmer.
Am 06.04.23 fand die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur statt, an der rund 40 Unternehmensvertreter teilnahmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Maßnahmen zur Überwachung der Sicherheit im Bauwesen in Aserbaidschan.
Zur Eröffnung begrüßte Frau Ummi Jalilova die Teilnehmer und stellte die Tagesordnung der Veranstaltung vor, sie betonte die Bedeutung dieses Thema im Hinblick auf die Vorbeugung von Naturkatastrophen. Elkhan Asadov, stellvertretender Leiter der Staatlichen Agentur für Bausicherheitskontrolle, hielt eine Rede zu diesem Thema, in der er mehrere Schlüsselaspekte ansprach, wie z. B. die Tätigkeit der Agentur bei der Gewährleistung der Einhaltung der Sicherheitsanforderungen, des Rechtsrahmens und der technischen Spezifikationen und Standards, die Rolle der Beratungsunternehmen und die Umsetzung neuer technologischer Fortschritte bei der lokalen Bebauung und Nutzung von verlassenen Gebäuden.
Das Treffen wurde mit lebhaften Diskussionen fortgesetzt, und der Gastredner beantwortete Fragen der Teilnehmer.
Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur Grata International, Aserbaidschan
Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bauwirtschaft und Infrastruktur PMD Projects LLC